ÆZentrum Würzburg

 

Anschrift


 

Klinik und Poliklinik für Psychiatrie,

Psychosomatik und Psychotherapie

Universitätsklinikum Würzburg

Füchsleinstr. 15

97080 Würzburg

Kontakt


 

Prof. Dr. K.P. Lesch und Dr. C. Jacob
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Poliklinik-Ambulanz Telefon: (09 31) 2 01 – 77800

 

Klinisches Angebot


 

  • Ein differenzierter, den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) konformer Diagnose-Algorithmus hat sich in der ADHS Familienambulanz der Klinik etabliert.

  • Multimodale störungsspezifische Therapie mit Psychotherapie, Psychoedukation, psychosozialer Beratung, Pharmakotherapie, Verlaufsuntersuchungen, und Selbsthilfegruppen entsprechen der komplexen Ätiologie des ADHS im Erwachsenenalter sowie seiner Begleiterkrankungen (Depression, Angststörungen, Suchterkrankungen).
     

Wissenschaftliche Schwerpunkte


 

Als gemeinsame Einrichtung der Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (KJP) und für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (EP) und unter Anwendung von interdisziplinären Forschungsstrategien setzt sich die Klinische Forschergruppe mit den Beziehungen zwischen molekularen und funktionell-strukturellen Mechanismen in der Pathogenese des ADHS und ihrer Bedeutung für den Langzeitverlauf der Erkrankung auseinander. Hierzu werden folgende Ziele angestrebt:

  • Evolutionär konservierte ADHS-relevante Prinzipien der Funktion und Struktur des Gehirns sowie des syndromtypischen Verhaltens (z.B. Hyperaktivität, Aufmerksamkeitsdefizit, Impulsivität, Aggressivität, Sucht) sollen durch vergleichende Untersuchungen verschiedener Spezies (Mensch, nicht-menschliche Primaten, Maus) definiert werden.

  • Die bestehenden Konvergenzbereiche zwischen den Fächern Neuropsychologie, Psychobiologie sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie und Erwachsenenpsychiatrie werden durch Etablierung neuer Arbeitsgruppen, die an gemeinsamen Themen forschen, an den Berührungspunkten der einzelnen Disziplinen verstärkt. Dadurch werden sich neue Möglichkeiten zur Erforschung der molekularen Grundlagen der Ätiopathogenese und des Langzeitverlaufs des ADHS entwickeln.

  • Durch die Verknüpfung von präklinisch und klinisch orientierten Arbeitsgruppen, die sich mit ADHS-spezifischen molekularen Mechanismen der Nervenzellfunktion sowie den molekulargenetischen und entwicklungsbiologischen Grundlagen der Funktion des Gehirns und strukturell-funktionellen Grundlagen von komplexem Verhalten beim ADHS beschäftigen, sollen Prädiktoren und differentielle Strategien für die therapeutische Beeinflussung des Langzeitverlaufs entwickelt werden.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Netzwerk ADHS untersucht: 1) Die Wirksamkeit einer störungsspezifischen Gruppenpsychotherapie für Erwachsene mit ADHS in einem größeren Patientenkollektiv unter kontrollierten Bedingungen, und 2) die Wirksamkeit eines Elterntrainings zur Behandlung des ADHS bei Kindern in Abhängigkeit von der Behandlung ihrer ebenfalls betroffenen Mütter

 

Homepage


 

www.psychobiologie.uni-wuerzburg.de/spezialambulanz/index-spezialambulanz.html