ÆZentrum München

 

Anschrift


 

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Ludwig-Maximilians-Universität

Nussbaumstr. 7

80336 München

 

Kontakt


 

Priv.-Doz. Dr. med. T. Frodl

Tel.: 089-5150-5340

 

Klinisches Angebot


 

In der ADHS-Spezialambulanz werden Patienten, bei denen der Verdacht auf ADHS besteht, diagnostiziert und ADHS Diagnosen überprüft. Die Diagnostik besteht aus einer sorgfältigen Anamneseerhebung, wenn möglich unter Einbeziehung von Angehörigen, einem psychiatrischen Interview sowie aus Untersuchungen mit neuropsychologischen Testverfahren. Ferner stehen auch bildgebende (strukturelle und funktionelle Kernspintomographie) und elektrophysiologische Verfahren (Elektroenzephalographie, evozierte Potentiale) zur Verfügung. Darüber hinaus werden Patienten mit ADHS behandelt.

In besonderen Fällen kann auch eine stationäre Diagnostik und Therapie indiziert sein. Zum Beispiel, wenn zusätzliche Depressionen oder Krisen die gegenwärtigen Beschwerden so bestimmen, dass eine stationäre Behandlung notwendig wird. Dann wird auf der Station B3 eine kombinierte Pharmakotherapie und Verhaltenstherapie, die aus Einzel- und Gruppentherapie besteht, durchgeführt.

 

Wissenschaftliche Schwerpunkte


 

Die Forschungsgruppe beschäftigt sich mit den Faktoren, die dazu beitragen, dass die ADHS bis ins Erwachsenenalter bestehen bleibt (neurobiologische Faktoren, psychosoziale Faktoren, Persönlichkeitsfaktoren). Ferner werden neurobiologische Marker zur Vorhersage des Ansprechens auf eine bestimmte Therapie untersucht.

Forschungsschwerpunkte:
1. Epidemiologische Untersuchungen, insbesondere der Faktoren, die zur Aufrechterhaltung der ADHS bis ins Erwachsenenalter beitragen.
2. Erforschung der neurochemischen Systeme, die für die Entstehung der Erkrankung diskutiert werden, mittels Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und Singel Photonen Emissions Computer Tomographie (SPECT).
3. Studien zur Emotionsregulierung bei erwachsenen ADHS Patienten mittels funktioneller Kernspintomographie.
4. Einsatz neurobiologischer Verfahren (Bildgebung: PET, fMRT und Genetik) zur Vorhersage und Evaluation bestimmter Therapieverfahren.

 

Homepage


 

http://psywifo.klinikum.uni-muenchen.de