ÆZentrum Homburg
|
Anschrift |
|
|
|
Universitätsklinikum des Saarlandes - Neurozentrum Institut für Gerichtliche Psychologie und Psychiatrie Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie - Psychotherapie Kirrberger Straße Geb. 90 66421 Homburg/Saar
|
|
Kontakt |
|
|
|
Tel.: 06841-1626350 und 1626353 Fax: 06841-1626335 e-mail: igpup@uks.eu
|
|
Klinisches Angebot |
|
|
|
Das Neurozentrum des Universitätsklinikums des
Saarlandes bietet eine spezielle ADHS-Sprechstunde für Erwachsene an. Diese
wird in enger Kooperation von Mitarbeitern der Institutsambulanz der Klinik
für Psychiatrie und Psychotherapie (Direktor: Prof. Dr. M. Riemenschneider) und dem
Institut für Gerichtliche Psychologie und Psychiatrie (Direktor: Prof. Dr.
M. Rösler) durchgeführt. In unserer Spezialambulanz für Erwachsene bieten wir bei Verdacht auf das Vorliegen einer Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) eine umfassende Diagnostik an. Diese umfasst neben der sorgfältigen Anamneseerhebung eine neurologische Untersuchung, sowie Untersuchungen mit neuropsychologischen Testverfahren. Im Rahmen der Basisdiagnostik werden auch Blutuntersuchen durchgeführt und es stehen bildgebende (strukturelle und funktionelle Kernspintomographie) und elektrophysiologische Verfahren (Elektroenzephalographie, evozierte Potentiale, transkranielle Magnetstimulation) zur Verfügung. Wir setzen damit hohe methodische Standards, um die Diagnose bei jedem Patienten sicher stellen zu können. Im Rahmen der ambulanten Betreuung bieten wir eine umfassende Beratung zu Behandlungsstrategien sowie die Durchführung medikamentöser Therapien an. Das Behandlungsangebot umfasst auch psychotherapeutische Verfahren. Hierzu gehören:
Demnächst wird auch Neurofeedback als zusätzliche Behandlungsmethode zur Verfügung stehen.
|
|
Wissenschaftliche Schwerpunkte |
|
|
|
Die Arbeitsgruppe ADHS befasst sich intensiv mit der Entwicklung und Evaluation von standardisierten Instrumenten, die im Rahmen der Diagnostik von ADHS eingesetzt werden können. Darüber hinaus werden epidemiologische Studien durchgeführt, u.a. mit dem Ziel die Bedeutung der Störung für die Entwicklung komorbider Erkrankungen, sozialer Anpassungsstörungen sowie Geschlechtsunterschiede zu erforschen. Weitere Forschungsbereiche sind die Molekulargenitk, die funktionelle Kernspintomographie und Neurophysiologie der Erkrankung, die zu einem besseren äthiopathogenetischen Verständnis beitragen sollen. Als universitäre Einrichtung fühlen wir uns verpflichtet, stets die besten Verfahren in Diagnose und Behandlung für unsere Patienten zu verwenden. Deswegen sind wir daran interessiert, die vorhandenen Möglichkeiten durch stetige Verbesserung zum Wohle unserer Patienten weiter zu entwickeln. Im Rahmen der ambulanten Betreuung unserer ADHS Patienten besteht deswegen die Möglichkeit, an wissenschaftlichen Projekten mitzuwirken. Beispielsweise bieten wir die Teilnahme an kostenlosen Behandlungsstudien an. Es ist selbstverständlich, dass dabei ethische Grundsätze, rechtliche Rahmenbedingungen und die Sicherheit des Patienten absoluten Vorrang vor allen anderen Interessen haben.
|
|
Homepage |
|
|
|
|